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Kap.6 Gekko`s Geheimnis

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Kapitel 6

Gekko`s Geheimnis

Er hatte keine Ahnung wie spät es war oder wie lange er am Strand einfach nur dagesessen hatte. Zwischendurch hatte es auch angefangen zu regnen, was die Überlegung wie spät es war, noch schwieriger gemacht hatte, da die Sonne erst sehr viel später aufgegangen war. Gewissensbisse plagten den Miqote und zusätzlich auch noch Hunger und den drang sich etwas trockenes anzuziehen, da er völlig durchnässt war. Der Samurai stand also auf und machte sich auf den Weg nach Hause. Es müsste bald Frühstück geben. Noch war es still im Haus aber es würde nicht lange dauern dann herrschte hier wieder geschäftiges Treiben. Er schlich sich in sein Zimmer und verhielt sich ruhig bis die ersten Geräusche im Haus zu hören waren.

Wenig später...

Gekko war aufgefallen, das Lucy nicht beim Früstück gewesen war, also erkundigte er sich bei Liria wie es ihr ginge. „Hey,emh wie geht’s Lucy? Ist sie wach? Sie war nicht beim frühstück.“ bohrte er an der Heilerin. Die Astrologin lächelte ihn an. „Ja es geht ihr besser, aber sie wollte heute ihr Frühstück lieber auf ihrem Zimmer haben, als unten bei uns im Getümmel. Du solltest mal zu ihr gehen, dann kannst du dich selber von ihrer Genesung überzeugen. Und Sag Lucifer bescheid,wenn du ihn siehst, er kann sich auch mal wieder blicken lassen“ antwortete sie und betrachte ihn mit einem forschen Blick. „Danke.“ Er ging nach oben auf den Flur mit den etlichen Zimmertüren und blieb dann kurz darauf vor Ihrer Tür stehen. Mit gemischten Gefühlen klopfte er zaghaft an.

„Ja bitte?“ Eine Frauenstimme antwortete. Langsam griff er nach dem Türknauf und drehte daran. Als die Tür auf ging und er hinein lugte, sah er die Miqote noch im Nachthemd im Bett sitzen, gemütlich biss sie gerade in ein Brötchen. Als sie aufsah und Gekko erblickte. „Schatz? Alles okay mit dir,du siehst etwas zerfleddert aus, hast du schlecht geschlafen?“ fragte sie ihn und lächelte. Erleichtert atmete er auf. Sie ahnte also nichts. „Nein alles gut,hab nur zu kurz geschlafen, hatte mir sorgen um meine Liebste hier gemacht.“ Er trat an ihr Bett beugte sich vor und gab ihr einen Sanften Kuss auf die Lippen. Aber just in dem Moment als sich ihre Lippen trafen, durchzuckte ihn ein Schmerz und er musste sich auf der Bettkante abstützen. „Geht´s dir wirklich gut, soll ich ich nach einem Heiler rufen lassen?“ es war ihr nicht entgangen, das es Gekko plötzlich komisch erging. „Nein, nein alles gut, ich hab nur ...starke Kopfschmerzen, hab schon was genommen.“ log er und spürte wie etwas warmes unter seiner Nase anfing zu laufen, er rappelte sich auf und verließ eiligen Schrittes das Zimmer. Lucy runzelte nachdenklich die Stirn und starrte ihrem flüchtenden Freund hinterher. „Irgendwas stimmt doch nicht mit dem.“ sagte sie zu sich selbst. Dann klopfte es wieder an ihrer Tür, Lucy sprang aus dem Bett und flitzte hin. Sie dachte wohl Gekko wäre es wieder, aber Liria stand vor der Tür.

„Hey, kann ich reinkommen?“ fragte die zierliche Au`Ra die Miqote, die immer noch in ihrem Nachthemd da stand.Sie nickte knapp. „Sag mal, was genau ist den vorgestern bei eurer Jagd passiert. Lucifer hat dich angegriffen,warum?“ scheinbar musste Gekko auch unbemerkt an ihr vorbei gehuscht sein, sie erwähnte ihn mit keinem Wort.

„Du ich kann´s dir nicht wirklich erklären, wir waren eine ganze zeit lang in der Wüste unterwegs gewesen, ich kann mich dran erinnern, das unsere Wasservorräte schnell aufgebraucht waren und das mein Bruder scheinbar eine Fata Morgana vor sich gehabt haben muss, genau in dem Augenblick als ich unser Jagdziel gesehen habe und irgendwie muss er wohl etwas anderes gesehen haben und muss dann durch gedreht sein.Laut seiner Aussage, wäre es Suri gewesen, seine große Liebe.“ erklärte Lucy. „Ja aber, wieso waren eure Wasserschläuche so schnell leer, die sind riesig und ihr seid immer sparsam wenns ums Wasser geht. Vor allem war diese Täuschung scheinbar zu real. Lucifer würde sich doch nie täuschen lassen, nicht mal davon, außerdem hast du mir erzählt sie sei bei dem Feuer umgekommen. Da fällt mir grade ein, war er zwischenzeitlich mal bei dir?“ gab die Heilerin von sich. „Nein, jetzt wo du es sagst. Warum fragst du?“ „Weil er nicht beim Frühstück war und gestern auch nicht. Ich dachte du wüsstest vielleicht etwas.“ nachdenklich schauten die Frauen sich an. „Ist er den nicht in seinem Zimmer, ich vermute er schmollt einfach nur.“ „Nein da hab ich schon nach gesehen, nichts, alles so wie immer. Arkaan meinte das Gekko sich aber seit einiger Zeit seltsam verhält.“ Die Astrologin machte sich Sorgen um den Krieger, sie mochte ihn sehr und es würde ihr das Herz brechen wenn ihm was zu Stöße, was sie niemals zugeben würde, aber Lucy wusste es besser.

Plötzlich ging die Tür zu Lucy`s Zimmer auf. Saviira kam hereingestolpert. „Liria,Lucy! Gekko! Draußen zusammengebrochen!“ keuchend rannte sie wieder aus dem Zimmer nach unten. Die Mädels rannten ihr sofort hinterher. Draußen angekommen sahen sie ihn auch schon,er war vor dem Gartenteich zusammengebrochen. Sein Gesicht war wieder blutverschmiert, als hätte er eins auf die Nase bekommen. Liria eilte sofort hin, ließ sich auf die Knie fallen und streckte die Hände über seinem Körper aus, sie schloss die Augen und murmelte einige Zaubersprüche und ließ ihre heilende Magie in den zitterten Leib von Gekko fließen. Er beruhigte sich langsam wieder. Liria hatte den Zeitpunkt optimal genutzt um etwas tiefer in den Miqote hinein zusehen,auf Grund seines seltsamen Wesens das er im Moment an den Tag legte. Aber was sie da gesehen hatte erschrak sie. Seine Aura war umgeben von Finsternis.

Gekko was hast du nur getan...Sie ließ von ihm ab, zog sich aus seinem Geist zurück, das helle Licht das von ihrer Magie ausging erlosch langsam. Die Miqote fiel ihrem Freund erleichtert um den Hals. „Gehts dir gut, was ist den los mit dir?“ In dem Moment als sich ihre Blicke kurz trafen, glaubte sie etwas darin gesehen zu haben was nicht dahin gehörte, sie konnte schwarze Magie spüren, aber das konnte nicht sein. Die Acians sind seit dem Angriff auf das Dorf nicht mehr gesehen worden und das ist jetzt schon über ein Jahr her,geschweige den hatte irgendwer von einem erneuten Angriff Wind bekommen.
Aber was war mit diesem Miqote los gewesen, der da eben im Garten der Gilde Team Spirit zusammen geklappt war. Liria wusste es und sie beschloss den Samurai später zu befragen.

Nach dem Abendessen fing die Heilerin den Kater bei einem Spaziergang an der Strandpromenade ab. Die Nacht war wieder klar und eine sanfte Brise wehte übers Meer. Liria genoss immer wieder gerne die friedliche Stille die das Meer in den Abendstunden verströmte, oft saß sie unten am Wasser auf einem Steg und sah in die Sterne hinauf. Sie konnte sich noch genau an den einen Abend erinnern als sie hier auf einem der Stege gesessen hatte... Lucifer hatte sich zu ihr gesellt. Die beiden hatten nicht viel geredet lediglich über belangloses, sie fühlte sich wohl in seiner Gegenwart und wenig später war sie erschöpft eingeschlafen und er hatte sie zurück nach hause getragen und ins Bett gebracht...Ein Schatten riss sie aus den Gedanken. Richtig, ich muss Gekko finden und ihn ausquetschen, sie setzt ihren Weg fort. Der Schatten vor ihr, ein Miqote, spitzte die Katzenohren, als er sie kommen hörte.

„Liria? So spät noch draußen allein unterwegs?“ allein diese Frage machte sie schon stutzig. „Ja ich braucht frische Luft, hab zu viel gegessen. Sag mal wo ist Lucifer eigentlich, du hast doch bestimmt etwas damit zu tun und weich mir nicht aus, ich habs gesehen heute!“ sie war etwas wütend und bereute sofort das sie nicht klüger an dieses Thema ran gegangen war. Den auf das was nun folgte, war sie nicht vorbereitet gewesen, warum sollte sie auch ihren Globus mitnehmen, der Strand war fiedlich und Gekko würde ihr sicherlich nichts antun, dachte sie...

Doch rasant drehte er sich um und schritt auf die Au`Ra zu und noch bevor sie überhaupt handeln konnte, drückte er sie auch schon gegen die Küstenmauer, die kühle Steinmauer ließ sie erzittern, dann wandte sie sich dem Samurai zu. Sein Schwert das an seinem Gürtel hing funkelte gefährlich im Mondlicht. Warum hatte er es den dabei?

„Du bist zu neugierig kleine Au`Ra, das bekommt dir nicht gut.“ es war mehr ein flüstern als alles andere, er drückte sie immer noch gegen die Wand und kam ihrem Gesicht jetzt sehr nahe. „Halt dich aus meinen Angelegenheiten raus, sonst garantiere ich dir, wird es kein gutes ende nehmen.“ Er ließ sie los, drehte sich weg und ging einige schritte weg von ihr,sie rang nach Luft. „Wo ist er?!“ rief sie dann.

„FORT!“ sprach der Kater und lachte dabei diabolisch und wie ein Luftzug war er weg. Liria blickte umher niemand war mehr zusehen, dann schaute sie zum Himmel, selbst die Sterne waren weg, stattdessen waren dunkle Wolken aufgezogen.
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