Wieder verstrichen ein paar Tage…
Ich hatte natürlich nichts mehr von Shia gehört und ich fing an mir Sorgen zu machen. Hoffentlich war ihr nichts zu gestoßen. Ich schritt im Wohnzimmer vor dem Kamin auf und ab da ich beim Laufen besser nachdenken konnte und ich bemerkte Kari erst gar nicht bis sie mich dann ansprach, da zuckte ich vor Schreck zusammen. „Lucy?“ „ Mh was?“ fragte ich weil ich noch ganz in Gedanken versunken war. „ Tut mir leid ich wollte dich nicht erschrecken, aber hier ist gerade ein Mogry-Telegramm für dich gekommen von einer Shia Tartaros. Keine Ahnung wer das ist.“ Erklärte sie mir und reichte mir den Zettel. Ich faltete den ihn auseinander und begann zu Lesen, mit jedem Wort das ich las wurde meine Miene ernster. „Lucy alles in Ordnung?“ fragte mich Kari. „Sie sind gefangen genommen worden. Und sitzen jetzt im Castrum fest.“ Nuschelte ich vor mich hin. Sie hatte ihn also gefunden immerhin etwas. „Kari, sei so lieb und Ruf bitte alle zusammen es ist wichtig. Und bitte schnell.“ Erklärte ich und suchte unseren Gildenchef in seinem Büro auf, durch Zufall waren Valentine und Maki auch gerade da. Ich erklärte ihnen kurz die Situation und was ich vorhatte, die drei nickten und stimmten mir zu.
Wenig später im großen Saal. Als Ruhe eingekehrt war trat der Gildenchef nach vorne ans Rednerpult
„Danke dass ihr alle da seid, wir haben etwas wichtiges zu besprechen. Lucy, würdest du uns bitte erklären was Sache ist?“ sagte er und schaute mich an, ich nickte und trat nach vorne.
„Auch von mir ein Dankeschön das ihr alle gekommen seid, wir haben folgendes Problem.“ Ich machte eine kurze Pause und sprach dann weiter. „ Unser Ex-Gildenmitglied Charon wurde zusammen mit seiner Frau gefangen genommen, nun sitzen die beiden im Castrum fest. Mein Plan ist es die beiden zu befreien und dafür benötige ich ein Team das mich begleitet. Daher nun Meine Frage. Wer würde mit mir kommen?“ Ich sah der Reihe nach in die Gesichter unserer Gilde, bei einigen war ich mir sicher dass es ihnen total egal war, was aus den beiden wurde. Bei manch anderen war zwar Interesse zu sehen aber der Drang die Hand zu heben und zu sagen ich komme mit, der war nicht da. Als sich niemand meldete erhob sich etwas weiter hinten Auron. „Ich werde dich natürlich begleiten, immerhin ist er doch mein Kumpel gewesen.“ „Ich danke dir, Schatz.“
Da kam von noch weiter hinten eine Stimme, die schon bei der letzten Konferenz laut wurde und dessen Name ich immer noch nicht wusste. „Warum sollen wir diesen Verräter retten, soll er doch bleiben wo der Pfeffer wächst!“ während er sprach schubste ich Vale an, damit der mir mal sagen konnte wer dieser Typ eigentlich ist. Der antwortete mir nur das er, Unforgiving Rain, heißt und dass er, als er sich bei uns beworben hatte eine ganz freundliche Person war, allerdings spürte ich davon herzlich wenig.
„Rain, ich weiß, dass du und vielleicht auch viele andere hier denken, warum sollen wir Leuten helfen die wir nicht kennen oder mögen, darum geht’s gar nicht sondern in Zeiten wie diesen, wo immer noch Krieg zwischen uns und den Galear herrscht, müssen wir verbündete sein, egal welcher Rasse oder Gilde wir angehören.“ Rief ich in die Menge, Auron nickte mir zu und ich war fast schon stolz auf mich und das was ich gerade gesagt hatte. Dieser Rain fing nochmal an sich lautstark zu beschweren als Zec, ein muskulöser Kater, ihn am Kragen packte und nach draußen zerrte. Denn auch ihm ging der Typ auf den Zeiger. Als wieder Ruhe war fragte ich noch einmal wer mich begleiten würde und mitten drin sah ich zwei Arme in der Luft. Es waren Mekoo und Saviira, die beiden Lala’s.
„Ich danke euch.“ Sagte ich und schaute die beiden an, und womit ich nicht gerechnet hatte war das Maki plötzlich neben mich trat „Meine Dolche stehen dir zur Verfügung, ich komme auch mit.“
„Danke“ wisperte ich ihm zu. Damit schloss ich die Konferenz und bedeutete meiner Truppe noch kurz zu bleiben damit wir über den Ablauf reden konnten, wie wir vorgehen werden. „Ich werde unserer lieben Sunny Bescheid geben das sie uns für morgen früh unsere Chocobos satteln soll damit wir bei Zeiten nach Gridania an den Luftschiff Hafen reiten können, ich kenne da jemanden der und ins Castrum im Nördlichen Thanalan fliegen kann.“ Sagte Maki, ich war überrascht dass er da jemand kannte mit Luftschiff, was uns aber sehr zugute kam, denn je schneller wir dort sind, desto schneller können wir die beiden retten. Wir gingen zu Bett damit wir morgen ausgeschlafen waren wenn wir los wollten. Leider fand ich kaum schlaf, in meinem Kopf ratterte es nur so vor sich hin, da ich versuchte mir über alles Gedanken zumachen. „Schatz, versuch zu schlafen. Du musst morgen fit sein.“ Nuschelte Auron neben mir, diese verdammten Katzenohren, die hörten einfach alles aber er hatte Recht ich zwang mich also dazu zu schlafen.