Volk: Viera / Rava Ausrichtung: Chaotisch Neutral Zugehörigkeit: Alchemistengilde in Ul’dah, Rattennest und Akademie Eorzea Geschlecht: Männlich Alter: Sieht aus wie Mitte zwanzig Größe: ~6 Fulme (181 cm) + Lauscher! Gewicht: ~168 Ponzen (76 kg) Augenfarbe: Koboldbraun Haarfarbe: Maulwurf- bis lehmbraun mit nichtsblauen Strähnen Hautfarbe: Umbra bis borkenbraun Herkunft: Golmore-Dschungel Wohnort: Ul'dah / Kelchkuppe Zugehörigkeit: Alchemistengilde in Ul’dah, Rattennest und Akademie Eorzea
Profession: Alchemist und Hermetiker Zweitprofession: Freizeitkartograph und Möchtegernfälscher
In den Perlengassen von Ul‘dah kennt man ihn nicht bei seinem richtigen Namen. ‚Blauohr‘ – so nennen sie ihn, die Schmuggler und Glücksritter, die Hehler und Verzweifelten. Phez Edelmut ist ein ravanesischer Alchemist von schlanker, fast nervöser Statur, dessen koboldbraune Augen stets zu kalkulieren scheinen: Fluchtroute, Profit, Risiko .. und dennoch bringt ihn seine ungewollte Taktlosigkeit oft in schwierige Situationen. Er bewegt sich mit der geübten Lässigkeit eines Viera, der weiß, wann er rennen muss.
Als Alchemist ist Phez zweifellos begabt. Seine Tränke wirken – manchmal zu gut und manchmal zu anders. Ein Heiltrank von ihm kann Wunden schließen, die eigentlich tödlich sein sollten. Ein Gift von ihm könnte einen Roegadyn lange genug wirre Sachen sehen lassen .. damit man problemlos das Weite suchen kann. Phez experimentiert ohne Skrupel, denn für den Rava gibt es keine moralische Grenze .. nur wissenschaftliche Herausforderungen!
Seine Studien der Hermetik dienen einem einzigen Zweck: die Alchemie zu perfektionieren. Während andere Gelehrte in Bibliotheken über ätherischen Gleichgewicht philosophieren, destilliert Phez das Wissen zu brauchbaren Formeln um. Ätherweben ist für ihn Werkzeug, nicht Kunst. Äther ist Brennstoff, nicht heilig! Seine Forschungen? Fragwürdig wäre ein höfliches Wort. Er experimentiert mit lebenden Subjekten – manchmal freiwillig, manchmal weniger. Er destilliert Essenzen aus Kreaturen, die besser unberührt blieben. Er mischt Tränke, deren Langzeitfolgen er nicht kennt und nicht kennen will. Ergebnisse sind alles. Konsequenzen sind das Problem anderer. Selbst wenn er dabei Eorzea vernichten sollte, spielt es für ihn keine Bedeutung, denn etwas zu versehen, etwas zu erforschen .. ist jenes was ihn antreibt.
Phez unterscheidet nicht zwischen Recht und Unrecht – nicht, weil er es nicht könnte, sondern weil er es nicht will. Gesetze sind für ihn Hindernisse .. keine moralischen Leitplanken. Er stiehlt, wenn es sich lohnt. Er schwindelt, wenn es nützt. Er hilft, wenn der Preis stimmt .. und dennoch ist er kein Monster ..
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